Einreise-Beschränkungen und Quarantäne für Fachkräfte und Expats

Einreise-Beschränkungen und Quarantäne für Fachkräfte und Expats

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Was gilt es bei der Einreise oder Rückkehr von Expatriantes und ausländischen Fachkräften zu bedenken?

Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen

+++ Dieser Artikel wird seit dem 15. Mai 2020 nicht mehr aktualisiert +++

Zur Zeit gelten in Deutschland weitgehende Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen, die im Grundsatz auch für Expats während der Repatriierung, Impats auf Entsendung und ausländische Fachkräfte bei Einreise gelten, die mit gültigem Visum oder Aufenthaltstitel zum Arbeitsantritt oder nach einem Auslandsaufenthalt nach Deutschland einreisen möchten. Der grenzüberschreitende Warenverkehr sowie der grenzüberschreitende Verkehr von Berufspendlern bleibt ohnehin erlaubt. 

Alle Regelungen gelten grundsätzlich bei allen Grenzübertritten einschließlich Bahn-, Schiffs- und Flugverkehr. Bitte beachten Sie auch die Hinweise zum Status der deutschen Behörden nach Einreise. Auch die Erbringung von Relocation-Services unterliegt während der Corona-Krise bestimmten Einschränkungen

Was wird zum Grenzübertritt akzeptiert und was nicht?

Reisen nach Deutschland oder von dort ins Ausland ohne dringenden Grund, z.B. aus touristischen Zwecken, sind nicht möglich. Wer Krankheitssymptome aufweist, die auf eine Infektion mit dem Corona-Virus hindeuten, wird ebenfalls keinen Grenzübertritt erhalten und es werden in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden die notwendigen Schritte eingeleitet.  

Deutsche Staatsangehörige sind von den Einreisebeschränkungen ausgenommen. Grenzübertritte sind nur noch an bestimmten Grenzübergangsstellen möglich. Aus wichtigen Gründen ist das Passieren der Grenze ebenfalls möglich, zum Beispiel zur ärztlichen Behandlung oder bei einem Todesfall in der Familie. Es findet eine Einzelfallprüfung statt, d.h. entsprechende Belege und Dokumente müssen vorgelegt werden und glaubhaft sein. Die Grenzbehörden entscheiden vor Ort nach dem Ermessen des zuständigen Beamten.

Rückkehrer und Quarantäne

Bürger mit Staatsangehörigkeiten der EU, Großbritanniens, Liechtensteins, der Schweiz, Norwegens und Islands können nach Deutschland zurückkehren, ebenso wie Drittstaatenangehörige im Besitz eines langfristigen Aufenthaltstitels. Das gilt auch für die Durchreise in einen anderen Staat, in dem man beheimatet ist und seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Drittstaatsangehörige mit einem Schengen-Visum dürfen nicht nach Deutschland einreisen, soweit nicht ein dringender Grund existiert, der auch Grundlage des Visums ist. 

Deutsche, EU-Bürger eines Schengen-assoziierten Staates und alle langjährig in Deutschland lebenden Personen, die nach einem mindestens mehrtägigen Auslandsaufenthalt wieder nach Deutschland einreisen wollen, müssen sich unmittelbar nach Einreise in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Dies gilt unabhängig davon, ob sie Anzeichen einer Erkrankung zeigen, sich also gesund fühlen und woher und mit welchem Verkehrsmittel sie eingereist sind. 

Bestimmungen für die Quarantäne, Verstöße und Ahndung

Zwar darf man sogar den ÖPNV benutzen, aber man muss sich unverzüglich und auf direktem Weg in die Quarantäne begeben. Im Bussen und Bahnen sollte man Auflagen wie die Abstandsregeln und die Maskenpflicht unbedingt beachten, da man (noch) nicht erkrankter Virusträger sonst viele andere Menschen anstecken kann. Dies zu vermeiden ist ja der eigentliche Sinn der Quarantäne. Die Umsetzung der Quarantänebestimmungen ist Landesrecht, d.h. eine Prüfung der vor Ort geltenden Bestimmungen und Auflagen wird dringend empfohlen.

Unverzüglich nach Ankunft muss man sich bei dem für den Wohnort zuständigen Gesundheitsamt melden. Falls während der Quarantäne Krankheitssymptome auftreten, ist unverzüglich das Gesundheitsamt zu informieren. Die Gesundheitsämter überwachen die Einhaltung der Quarantäne so gut sie können. Bei Verstößen drohen Strafen und ggf. auch in Ingewahrsamnahme zur Erzwingung der Quarantäne. Während der Quarantäne darf man keinen Besuch empfangen. Der Zweck der Maßnahmen ist ja gerade die zeitweise Absonderung von ansteckungsverdächtigen Personen oder Personen, die eventuell das Virus ausscheiden. 

Absonderung, Personenkreis und Versorgung

Die Quarantäne ist in einer dafür geeigneten Unterkunft durchzuführen, im Regelfall sollte dies die eigene Wohnung sein. Doch für Fachkräfte aus dem Ausland oder Expats kann es sich auch um Wohnen auf Zeit handeln, solange eine feste Anschrift vorliegt, die auch tatsächlich erreichbar ist und aufgesucht werden kann. Man muss dort tatsächlich und angemessen 14 Tage verbringen können.

Man kann sich natürlich mit den Menschen, mit denen man in häuslicher Gemeinschaft lebt zusammen in Quarantäne begeben. Der Kontakt zu Personen muss aber auf einen festen Personenkreis begrenzt sein. Wer niemanden kennt und keine Familie in der Nähe hat, zum Beispiel weil er aus dem Ausland eingereist ist, der kann sich an die Feuerwehr oder das Technische Hilfswerk wenden, wenn er Lebensmittel oder Medikamente braucht. Anders Consulting bietet einen entsprechenden Service an. 

Stand: 28. April 2020. Irrtum und Änderungen vorbehalten.

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