Informationen zum Coronavirus, Testpflichten, Immigration- und Relocation-Services

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Grenzübertritte, Immigration- und Relocation-Services in Zeiten des Coronavirus Covid-19

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert (Stand 25. Januar 2021)

Grenzübertritte für Arbeitnehmer sind möglich, Relocation-Services können erbracht werden

+++ Für mehr als 20 Länder mit besonders hohen Corona-Infektionszahlen gelten seit dem 25. Januar 2021 strengere Regeln bei der Einreise nach Deutschland +++

Das gilt weiterhin: Verbindlich müssen sich alle Reisenden, die aus einem Risikogebiet im Ausland in die Bundesrepublik einreisen, unverzüglich für 10 Tage in Quarantäne begeben. Schärfere oder lockerere Regeln können durch die Bundesländer verbindlich festgelegt werden.

Bei einer Reihe von Ländern, aus denen man nach Deutschland einreist, reicht nun nicht mehr der Test bei der Einreise. Zudem wird nun das Risiko der Länder und Regionen in drei Stufen unterteilt:

  1. “Normale” Risikogebiete: Das sind die Länder oder Regionen mit einem Inzidenzwert größer als 50, also praktisch für ganz Europa mit Ausnahme einiger weniger Regionen. Weltweit sind mehr als 130 Länder “normale” Risikogebiete
  2. Hochinzidenzgebiete: Das sind Länder wie Tschechien, die Urlaubsländer Portugal, Spanien und Ägypten sowie die USA, die deutlich höhere Infektionszahlen als in Deutschland mit einer Inzidenz von größer 200 aufweisen. Dazu zählen zum Beispiel auch Albanien, Andorra, Bolivien, Bosnien-Herzegowina, Estland, Iran, Israel und die Palästinensischen Gebiete, Kolumbien, Kosovo, Lettland, Libanon, Litauen, Mexiko, Montenegro, Nordmazedonien, Panama, Serbien, Slowenien und die Vereinigten Arabischen Emirate
  3. Virusvarianten-Gebiete: Das jene Gebiete, in denen die leichter übertragbaren oder hoch ansteckende Mutanden des Coronavirus auftreten, d.h. Großbritannien, Irland, Südafrika und Brasilien

Einreisende aus den Gruppen 2. und 3. benötigen bei Einreise immer einen bereits durchgeführten PCR-Test, der nicht älter ist als 48 Stunden!

Die Liste der Staaten, entsprechende Risikogebiete sind, wird laufend aktualisiert und ist auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu finden. Zusätzlich gibt es länderspezifische Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes.

Die bislang akzeptierten Tests aus dem Ausland, die nicht alter als 48 Stunden sein durften, reichen zum Erfüllen der neuen Verpflichtung dennoch nicht überall aus, da die Bundesländer dies unterschiedlich handhaben. Trotz der Testverpflichtung und der Quarantäne sind Relocations von Arbeitnehmern aus der EU und Drittstaaten auf dem Weg nach Deutschland grundsätzlich möglich, speziell auch von dringend benötigten Pflegekräften. Die Melde- und Ausländerbehörden haben flexible Wege gefunden, ihre Dienstleistungen auch ohne Publikumsverkehr anbieten zu können, wobei aber Terminverschiebungen und zeitweise Schließungen nicht ausgeschlossen werden können.

Die meisten Behörden bieten Termine an, die man manchmal online buchen kann oder per E-Mail oder telefonisch anfragen muss. Termine sind erforderlich, weil für viele Behördengänge, z.B. erstmalige Anmeldung oder Erstbeantragung des elektronischen Aufenthaltstitels persönliches Erscheinen erforderlich ist. Die Behörden, die zeitweise schon wieder Publikumsverkehr zu den Öffnungszeiten zugelassen haben, stellen dies im zweiten, harten Lockdown teilweise wieder ein. Eine Vorabrecherche auf der Webseite der Behörde gehört also zu jeder Vorbereitung eines Behördentermins. Für Visainhaber ist es kein akutes Problem, nicht sofort zur Ausländerbehörde gehen zu können, da das Visum auch bei Auslaufen nach Einreise eine Fiktionswirkung entfaltet, die von der Ausländerbehörde auf Anfrage – manchmal auch automatisch – hin bestätigt wird.

Relocation-Agenturen und Behörden arbeiten und haben die Lage im Griff

Damit erfolgen aktuell auch im zweiten, harten Lockdown Einreisen und Relocation-Agenturen wie Anders Consulting sind in vollem Umfang tätig. Wer Wohnen auf Zeit braucht, kann aus einem reichhaltigen Bouquet an Angeboten und zusätzlichen Relocation-Services wählen. Wohnungssuchen für die langfristige Miete sind ebenfalls möglich, wenn gleich sie auch wesentlich schwieriger und langwieriger geworden sind. Da in der Krise kaum jemand auszieht, ist das Angebot dürftig. Viele Anbieter haben Angst vor Ansteckung und es finden keine Besichtigungen statt.

Das ist für Visainhaber aber kein Problem, da das Visum auch bei Auslaufen nach Einreise eine Fiktionswirkung entfaltet, die von der Ausländerbehörde auf Anfrage – manchmal auch automatisch – hin bestätigt wird.

Visumfreie Einreisen aus den den Ländern unserer “7 Freinds”, USA, Japan, Kanada, Neuseeland, Australien, Israel und Südkorea (und ab 2021 auch das Vereinigte Königreich und Nordirland) zur Aufnahme einer Beschäftigung empfehlen sich aktuell nur nach Rücksprache mit der für den Wohnort zuständigen Ausländerbehörde, weil es sonst dazu kommen kann, dass zeitnah kein Antrag auf den Aufenthaltstitel zur Beschäftigung gestellt werden kann. Es empfiehlt sich, mit einer Vorabanfrage (“Arbeitserlaubnis“) der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) einzureisen, um die Dauer des Verfahrens in Punkto Arbeitserlaubnis zu verkürzen.

In der Wartezeiten darf der Arbeitnehmer seine Tätigkeit jedoch nicht aufnehmen. Hier sollte rechtzeitig vor Einreise sehr sorgfältig Rücksprache mit den Behörden gehalten werden. Anders Consulting unterstützt Sie gern überall in Deutschland dabei.

Einreise mit Visum und neue Relocations unbedingt viel früher planen als vor Corona

Wer ein Visum zur Beschäftigung hat, sollte auch so bald wie möglich nach Deutschland einreisen. Ist das Visum erst einmal vor Grenzübertritt ausgelaufen, muss ein gänzlich neues Visum bei der zuständigen Auslandsvertretung beantragt werden.  Diese haben zur Zeit sehr lange Vorlaufzeiten oder sind sogar geschlossen. Das kann dann unliebsame Wartezeiten von Monaten bedeuten. Arbeitserlaubnisse als Vorabanfrage für Neuanträge für ein Visum können uneingeschränkt beantragt werden und unterliegen auch keinen verlängerten Bearbeitungszeiten.

Bis auf ganz geringe Einschränkungen sind wir für unsere Kunden und Auftraggeber voll tätig, wobei wir auf entsprechende Schutzmaßnahmen für unsere ausländischen Fachkräfte und Expats, unsere Partner, Auftraggeber und natürlich auch für unsere Relocation-Consultants achten.

Sicherlich wird mancher Service hier und da eine Weile länger dauern und auch zusätzlichen Aufwand erfordern, aber alle Relocation-Services werden erbracht. Auch bei Mehraufwand bleiben unsere Preise stabil.

Einen Engpass werden noch für eine ganze Weile die deutschen Botschaften im Ausland bilden, die in den Herkunftsländern zum Teil sehr schwierigen Bedingungen ausgesetzt sind und bleiben. Zum Schutz von Leib und Leben der Mitarbeiter in Ländern, die die Pandemie weit schlechter bewältigen als Deutschland und vor der Verfügbarkeit von Impfungen, werden sie nur eingeschränkt arbeiten. In manchen Ländern der Welt wütet Corona fast ungebremst oder flammt wieder auf. Außerdem ist ein enormer Berg an Anträgen abzuarbeiten, der in den zurückliegenden Wochen nicht bearbeitet werden konnte.

Wer als Arbeitgeber oder Arbeitnehmer langfristig plant, der kann das Problem der langen Wartezeiten auf Termine bei der deutschen Auslandsvertretung umgehen, indem das beschleunigte Fachkräfteverfahren als Alternative für den Visaprozess gewählt wird.

Wir legen den Fachkräfte-Turbo rein: Alternative zum Standardverfahren

In der aktuellen Situation ist es von Vorteil, dass Anträge für Arbeitsvisa seit dem 1. März 2020 im Rahmen des beschleunigten Fachkräfteverfahrens nun auch von Deutschland aus durch den Arbeitgeber gestartet werden können. Die geschätzte Verfahrensdauer von 20 bis 25 Wochen kann also gut dafür genutzt werden, das Verfahren im Inland zu absolvieren bis die deutschen Auslandsvertretungen wieder Termine für Visaanträge vergeben. So kann man die Zeit sehr effektiv nutzen.

Familien werden sich im Bereich der KiTa-Suche wie üblich auf Probleme einstellen müssen. Und zusätzlich kann es dazu kommen, dass die Einrichtungen geschlossen sind oder schwer erreichbar sind. Und natürlich kann es bei lokaler und regionaler Verschlechterung der Pandemie-Lage auch wieder zu härteren Maßnahmen in den Bundesländern kommen, wenn die Lage sich verschlechtert, z.B. Ausgangssperren. Hier haben wir durch die Präsenz unserer Relocation-Consultants an 100 Destinationen in Deutschland für unsere Kunden aber stets Informationen in Echtzeit zur Hand.

Auch die langfristige Wohnungssuche ist schwieriger geworden, so dass unter Umständen die vorübergehende Unterkunft länger genutzt werden muss. Durch die Hygiene-Maßnahmen lassen Immobilienanbieter nur noch wenige Personen für eine Besichtigung zu oder sagen Besichtigungen bis auf weiteres ganz ab. Die Vorauswahl ist entsprechend streng, d.h. ohne die letzten drei Einkommmensnachweise und eine Schufa-Auskunft ist man praktisch chancenlos. Das trifft frisch eingereiste Fachkräfte aus dem Ausland ohne Sprachkenntnisse besonders hart!

Daher ist mit einem längeren Vorlauf und weniger Auswahl zu rechnen. Wir beobachten dem Markt für unsere Kunden sehr genau, damit in jeder Region jeweils eine optimale Lösung für unsere Auftraggeber gefunden wird und niemand auf eine schöne, unbefristete Mietimmobilie verzichten muss. Jetzt zahlen sich die guten Kontakte unserer Relocation-Consultants in die Wohnungswirtschaft und unser Immobilien-Pool wirklich aus.

Das aktuelle Szenario zum Stand August 2020

Deutschland wird noch das ganze jahr 2021 hindurch weiter mit Kontaktbeschränkungen, Distanzregeln und Maskenpflicht an Orten, an denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, leben müssen. Wie schnell die Impfkampagne dann wirklich Resultante zeigt oder doch wieder neue Mutationen auftreten, ist heute einfach noch nicht hinreichend genau abzusehen.

Vor der Reiseplanung von aus dem Ausland einreisenden oder aus dem ausländischen Home Office zurückkehrenden Arbeitnehmern sollte auch geprüft werden, welche Ausreisebeschränkungen im Herkunftsland bestehen. Jedoch sollten Personen, die Erkältungs- oder Grippe-Symptome zweigen, auf keinen Fall eine Reise antreten.

Da einreisende Arbeitnehmer und Fachkräfte in Ihren Herkunftsländern meist schlechteren Bedingungen ausgesetzt sind als in Deutschland, raten wir sogar ausdrücklich dazu, Mitarbeiter einreisen zu lassen, die im Besitz eines gültigen Visums sind. Die Arbeitgeber haben eine erhöhte Sorgfaltspflicht zu beachten und müssen Risiken für ihre Arbeitnehmer so gering wie möglich zu halten.

Unsere über 80 Relocation-Consultants, über die wir bundesweit verfügen, sind das professionelle Netzwerk, mit dem wir unsere Kunden auch in schwierigen Zeiten unterstützen können. Unsere Relocation-Experten sind dicht dran an den lokalen Behörden und öffentlichen Einrichtungen und erfahren so zuerst von den lokalen Bedingungen.

Planen Sie jetzt mit den Fachkräften, die Sie brauchen

ANDERS CONSULTING Relocation Service unterstützt Bürger aus Drittstaaten beim Erwerb des passenden Visums, was in der Regel mit der Vorbereitung des Termin bei einer deutschen Auslandsvertretung, einem Konsulat oder einer Botschaft, beginnt

“Wenn Sie uns jetzt Aufträge für Entsendungen oder Neueinstellungen von Fachkräften aus dem Ausland erteilen, werden Sie feststellen, dass alles fast läuft wie normal. Arbeitnehmer haben oft Angst vor der Einreise. Die Bedenken können wir ihnen und auch den Arbeitgebern aber nehmen. Und wer in Quarantäne muss, für den gehen wir Einkaufen oder organisieren einen Test. Das ist manchmal unbequem, aber kein wirkliches Hindernis.

Denn obwohl die Arbeitslosigkeit in Folge der Corona-Pandemie in Deutschland steigt und allerorten Kurzarbeit herrscht, benötigen viele Unternehmen die ersehnten Fachkräfte aus dem Ausland, um die Krise zu bewältigen und ihrerseits die neuen Herausforderungen insbesondere in der Digitalisierung, der Bio- oder Umweltschutztechnologie zu meistern.

Wir bitten darum, auch weiterhin besonnen zu handeln und die Verlautbarungen der offiziellen Stellen zu verfolgen. Wir reden ja bei globaler Mitarbeiter-Mobilität immer über Menschen und müssen uns daher der Verantwortung stellen, für alle gut zu sorgen. 

Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie unser Info-Telefon an: +40 40 278 78 905. You’ve got a Friend in Germany!”

Foto: AdobeStock_317756581

Wir hören Ihnen zu!

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