10 Tipps für die erfolgreiche Wohnungssuche Berlin

10 Tipps für die erfolgreiche Wohnungssuche Berlin

Für die professionelle Wohnungssuche in Berlin gleich anrufen! Tel. +49 40 278 78 905

Nicht verzagen, Profi fragen: Beim Umzug nach Berlin ist die Suche nach einer Wohnung eine große Herausforderung

Einen Mietvertrag zu bekommen ist das Problem - Wohnungen gibt es schon noch

Wer als Fachkraft aus dem Ausland oder Expatriate auf Entsendung in Berlin in Zeiten von Corona eine Wohnung sucht, der wird es oft ohne professionelle Hilfe einer Global Mobility spezialisierten Relocation-Agentur nicht schaffen. Spezielle Probleme in der Pandemie erfordern spezielle Vorgehensweisen. Mit der Unterstützung einer professionellen Agentur werden weitere Elemente eines Onbaordings in Berlin automatisch koordiniert: Wohnen auf Zeit, Umzugskoordination, Anmeldung und viele weitere Relocation-Services.

Die professionelle Unterstützung bei der Suche nach einer Wohnung in Berlin kostet 1.599,00 Euro plus Mehrwertsteuer. Wie schnell müssen Sie bei der Wohnungssuche in Eigenregie erfolgreich sein, damit sich diese Ausgabe nicht lohnt? Was ist es wert, dass Sie i.d.R. nach 4 bis 5 Besichtigungen eine Wohnung gefunden haben?

Lesen Sie hier mehr darüber, wie man es anstellen muss, um in Berlin eine Wohnung zu finden und auch tatsächlich einen Mietvertrag angeboten zu bekommen. Schauen Sie gern auch in unseren Relocation-Immopool!

1. Vorbereitung

Unentschlossene, die sich während eines Umzugs nach Berlin nicht früh im Klaren sind, was sie eigentlich suchen, sondern noch auf Inspiration hoffen, werden lange suchen und am Ende entsprechend frustriert sein.

Daher sollte man sich vor der eigentlichen Suche ein Wohnprofil anlegen. Überprüfen Sie durch Eingabe des Profils in die Immobilienportale, ob das Profil realistisch ist. Dann bleiben Sie bei diesem einen Suchprofil und ändern es nur, wenn der Markt es erfordert.

Gerade Nicht-Deutsche ohne Deutschkenntnisse sollten sich vor Augen halten, dass sie keine Stadt-Erlebnistour wollen, die sich Monate lang hinzieht, sondern sie wollen schnell genau die richtige Wohnung finden. Wer sich bei Ankunft oder einem vorgelagerten Look & See-Trip eine Orientierungs-Tour gönnt, der hat es sehr viel leichter, das Richtige zu finden.

2. Online suchen

Makler nehmen keine Aufträge zur Suche mehr an, denn sie werden nach dem Bestellerprinzip schon vom Eigentümer bezahlt, der sie beauftragt. Also suchen die meisten Wohnungssuchenden online.

Sobald Sie Ihr Wohnprofil in den Suchmasken der Immobilienportale hinterlegt haben, justieren Sie das Profil noch mal, bis ca. 3 bis maximal 15 Angebote erscheinen. Dann haben Sie einen guten Kompromiss aus Zielschärfe und Auswahl.

Für die Eingaben legen Sie in jedem Portal Merkzettel, bzw. Benachrichtigungen an. So erhalten Sie automatisch neue Offerten. Kommen keine neuen Angebote, erweitern Sie das Profil mit Bedacht. Vorsicht: Öffnen Sie es zu weit, verlieren Sie Ihr Ziel aus den Augen und die Besichtigungen werden entsprechend erfolglos.

3. Preise

Die Transparenz der Mietpreise lässt kaum noch zu wünschen übrig. Kaltmiete, Heizung und Betriebskosten sollten einzeln ausgewiesen sein. Strom und Internet zahlen Sie außer bei den meisten möblierten Wohnungen immer selbst und obendrauf.

Wenn Abstand für Einbauten oder andere Kosten als Voraussetzung für eine Anmietung genannt werden, sollten Sie vorsichtig sein. Sehr niedrige Quadratmeterpreise bei schönen Bildern lassen fast immer auf versteckte Tücken schließen. Glückstreffer gibt es heute einfach nicht mehr. Wenn die Miete 50 % unter der erwartbaren Miete liegt, ist es bestimmt ein Fake-Angebot. Lassen Sie sich am besten auf nichts ein. Überweisen Sie nie Geld, bevor Sie einen beiderseitig unterzeichneten Mietvertrag in der Hand halten.

Augen auf bei der Mindestmietdauer: Sie kann tödlich sein, wenn man vor Ablauf wieder versetzt wird. Stichwort: Diplomatenklausel. Mehr als 4 Jahre Kündigungsausschluss sind unzulässig.

Wohnprofil für die Professionelle Wohnungssuche

  • Anzahl der Co-Bewerber um eine Wohnung in

Quelle: ImmobilienScout24/Ratgeber

Bei der Wohnungssuche Berlin muss man sorgfältig vorgehen

4. Kontaktaufnahme

Immer, wenn der Anbieter eine Telefonnummer angibt: Anrufen und keine E-Mail senden oder das Kontaktformular benutzen. Die Chancen, aus der Masse an E-Mails herauszustechen, sind gering. Und wenn E-Mail, dann nur mit einem schönen, durchdachten Anfragetext, der Fakten zum Bewerber enthält. Man sollte verschiedene Texte testen. Welche bringen gute Resultate? Sie dürfen sich auch gern positiv beschreiben. Leider wird heute bereits direkt nach der Kontaktaufnahme nach Gehaltsnachweisen, Schufa-Auskünften und anderen vertraulichen Dokumenten gefragt. Auch wenn das nicht immer DSGVO-konform ist, man kommt nicht darum herum, das Spiel mitzuspielen.

5. Kosten

Provisionen oder Courtage vom Mieter zu verlangen, um eine Immobilie aus dem eigenen Bestand zu vermieten, ist gesetzwidrig. Wer so etwas von Ihnen fordert, verstößt gegen das Gesetz, auch wenn er es verklausuliert oder als Kosten tarnt, z.B. für die Ausfertigung des Mietvertrags. Die Anmietung einer Wohnung verursacht demnach keine Kosten.

Sie sollten aber nach Möglichkeit die Kaution und die erste Miete vor der Schlüsselübergabe aufbringen können, also rund 3,5 Warmmieten. Zwar gibt es keine gesetzliche Pflicht, die Kaution und die 1. Miete vor der Übergabe zu zahlen, aber hilfreich ist es allemal.

6. Vorbereitung der Unterlagen

Um bei der Wohnungssuche in Berlin auch ohne Relcocation-Service erfolgreich zu sein, müssen Sie in nahezu jedem Fall die folgenden Dokumente vorlegen: eine ausgefüllte Selbstauskunft, die letzten 3 Gehaltsabrechnungen als Einkommensnachweis, eine Schufa-Auskunft und eine Mietschuldenfreiheitsbestätigung des Vorvermieters sowie Passkopien der einziehenden Personen.

Wenn Sie als Neu-Berliner aus dem Ausland über diese Unterlagen (noch) nicht verfügen, gibt es ein paar Ersatzoptionen, um die Bonität nachzuweisen: Eine Arbeitgeberbestätigung aus Berlin über ein ungekündigtes Arbeitsverhältnis und den Bruttolohn sowie ggf. Zulagen, Kopie des Arbeits- oder Entsendungsvertrags, Lebenslauf, Kontoauszüge, Bankauskunft aus dem Heimatland in englischer Sprache u.v.m. Durch Corona sind die Ersatzoptionen aber nicht mehr wirklich zu empfehlen.

7. Was ist die Schufa?

Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditversicherung (Schufa) ist eine Wirtschaftsauskunftei, die Informationen zur Bonität von Verbrauchern sammelt, verarbeitet und weitergibt.

Wer ein Konto in Deutschland eröffnet, wird ab diesem Zeitpunkt auch von der Schufa erfasst. In der Regel nach dem ersten Zahlungseingang auf dem Bankkonto können auch Nicht-Deutsche eine Schufa-Auskunft anfordern und vorlegen.

Für den Zweck der Anmietung einer Wohnung sollte die Schufa-Auskunft nicht älter als 3 Monate sein.

  • Miete Wohnung (Bestand) in Euro je m² (gerundet)

Gute Vorbereitung = gute Ergebnisse

8. Verhalten / Besichtigung

Wenn Sie zur Besichtigung gehen, gehört auch in Berlin ein gepflegtes Äußeres dazu. Vor allem bei einer der seltenen Einzelbesichtigungen, die aus Hygienegründen nun während der Corona-Pandemie vermehrt statt Massenbesichtigungen abgehalten werden, ist der persönliche Eindruck ausschlaggebend. Verderben Sie sich die Sache nicht, nachdem Sie die schwierigste Hürde eigentlich schon genommen haben!

Passen Sie auf, dass Sie während der Besichtigung alles verstehen. Wenn Sie kein Deutsch sprechen, bringen Sie jemanden mit, der übersetzen kann. Wenn Unterlagen ausgegeben werden, nehmen Sie ein Exemplar mit. Geben Sie entweder im Termin oder anschließend online Ihre Bewerbungsmappe mit den vorbereiteten Unterlagen ab und füllen Sie eine persönliche Selbstauskunft aus, wenn Sie sich für das Objekt interessieren. Immer öfter erhält man einen Link zu einem Portal, auf dem man seine Bewerbung einreichen soll. Halten Sie also alle Dokumente auch als PDF (max. 1 MB groß) bereit.

9. Entscheidung / Kompromisse

Das bereits am Anfang aufgestellte Wohnprofil ist für die spätere Entscheidungsfindung wichtig. Wenn nur Wohnungen angeschaut werden, die zum Profil passen, stellt sich die Frage nicht, ob eine bestimmte besichtigte Wohnung zu klein oder zu teuer ist. Sie muss dann nur noch gefallen.

Tun Sie sich einen Gefallen, jedenfalls dann, wenn es nicht die letzte Wohnung Ihres Lebens sein soll: Machen Sie Kompromisse. Kleinigkeiten stimmen meist ohnehin nicht, auch wenn man jahrelang suchen würde. Ist die Profilübereinstimmung gegeben und gefällt Ihnen die Wohnung vom Gefühl her: Schnell bewerben und Mut zur Entscheidung zeigen. Bei der ersten Bewerbung klappt es sowieso meistens noch nicht.

10. Anmeldung

Wer eine Wohnung gefunden hat, muss sich in Berlin innerhalb von 2 Wochen nach Einzug bei einem der Bürgerämter anmelden. Dazu sollte man sich gleich bei Einzug die dafür erforderliche Wohnungsgeberbestätigung vom Vermieter geben lassen.

Wurde die Wohnung gefunden erläutern wir Ihnen gern in Deutsch oder English den Mietvertrag, sind bei der Schlüsselübergabe dabei oder melden Strom, Gas, Wasser, Rundfunkgebühr und Telefon/Internet an. Oder vielleicht interessiert Sie einer der vielen anderen Angebote zur Unterstützung des Einlebens?

Die beliebtesten Immobilien-Portrale für die Wohnungssuche Berlin

ImmobilienScout24.de (25)
immowelt.de (101)
immonet.de (123)
Kalaydo.de (333)
1a-Immobilienmarkt.de (4.429)
Immopool.de (5.628)
my-next-home.de (8.762)
Immobilien.de (9.216)
Immobilienmarkt.de (12.684)
ivd24immobilien.de (13.424) **

Ranking der Immobilien-Portale nach Alexa Rank (Januar 2017)*

Quelle: Immobilien Akquiseprofis | Bernhard Schaus

* Alexa Rank: Der Online-Dienst Alexa, ein Tochterunternehmen von Amazon, sammelt Daten über Seitenabrufe von Websites und stellt diese dar

** Nur für Makler des IVD

Berlin ist jetzt auch wie Frankfurt oder München - mal sehen, ob der Mietendeckel hilft

In Berlin erfolgreich eine Wohnung suchen, egal ob als Deutscher oder Ausländer. Sie ziehen nach Berlin und finden keine Wohnung? Wir helfen! ANDERS CONSULTING Relocation Service BerlinBerlin holt auf – und das ist für alle, die beruflich nach Berlin ziehen und eine Wohnung suchen gar nicht gut. Im Bestand ist Berlin noch günstig, aber bei einer aktuellen Anmietung steigen und steigen und steigen die Preise. Daran kann wohl auch der Mietendeckel nichts ändern, der seit 23. Februar 2020 in Kraft ist. 

Aktuell (Stand Ende März 2020) hat er dazu geführt, dass nochmal ein gutes Drittel an Angebot weggefallen ist. Viele Vermieter wollen aktuell einfach nicht vermieten. Die wenigen Neubauten werden dafür nun noch teurer, weil das Gesetz für Wohnungen, die nach dem 1. Januar 2014 bezugsfertig wurden, nicht gilt. Und die Vermieter möblierter Wohnen scheren sich gar nicht darum. Und dann kam auch noch Corona…

Wer also mit den Gepflogenheiten in Berliner Wohnungsmarkt nicht vertraut ist, sich in Berlin nicht gut auskennt. wenig oder kaum Deutsch spricht und obendrein noch fremdländisch aussieht, der ist also noch mehr als vor dem Mietendeckel gut beraten, wenn er sich durch einen Relocation-Consultant und Experten für Wohnungssuche unterstützen lässt. Optional bieten wir eine Orientierungstour an, die hilfreich ist, wenn man Berlin noch nicht kennt.

Arbeitnehmer, die beruflich nach Berlin ziehen, sollten das bedenken und den Arbeitgeber um Kostenerstattung für die Suche nach einer Wohnung bitten. Arbeitgeber, die einen Kandidaten anwerben möchten, sollten ihm die Wohnungssuche gleich bezahlen. Das zahlt sich am Ende für alle aus.  

Der Zustand der Wohnungen in Berlin ist im Schnitt schlechter als in anderen Großstädten, abgesehen von Neubauten. Die Anzahl der Wohnungen ohne brauchbare Einbauküche ist hoch. Wer selbst renoviert oder Schönheitsreparaturen bei Einzug ausführt, sollte dies mit dem Vermieter schriftlich fixieren, damit er nicht bei Auszug doppelt zahlen oder renovieren muss.

Und nun viel Glück und Erfolg bei der Wohnungssuche. You’ve got a Friend in Germany!”

Foto: (c) Anders Consulting Relocation Service unter Verwendung von Fotolia Datei: #131233312 | Urheber: Sehenswerk

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