Brexit – 10 Schritte für die Relocation nach Deutschland

Brexit – 10 Schritte für die Relocation nach Deutschland

Für durch den Brexit bedingte Mitarbeiter-Relocations oder einen Firmenumzug gleich anrufen! Tel. +49 40 278 78 905

Dem Brexit entfliehen: Wir machen den Weg für Sie und Ihr Unternehmen frei

Wegen des Brexits runter von der Insel rein in die Europäische Union - ohne Brain-Drain

Immer mehr Unternehmen wollen Zweigniederlassungen in der EU und speziell in Deutschland aufbauen, um weiter ungehindert in der EU agieren zu können. Dazu werden auch Mitarbeiter verlagert. Damit diese das Angebot, sich in der EU niederzulassen, annehmen und zufrieden ankommen, bedarf es guter Unterstützung. Lesen Sie, wie Sie in 10 Schritten gute Relocations organisieren und dabei keine Mitarbeiter verlieren.

„Yes, we can!“, Deutschland und Anders Consulting nehmen die „Wirtschaftsflüchtlinge“ auf, die London und die Insel verlassen wollen. Sie wollen weiter ungestört im EU-Wirtschaftsraum mit seiner halben Milliarde Konsumenten ihren Geschäften nachgehen. Der Finanzsektor liebäugelt vor allem mit Frankfurt, Amsterdam und Paris.

Wie lang die Hängepartie zwischen dem offiziellen Ausscheiden des United Kingdom aus den EU-Verträgen und neuen Vereinbarungen mit der EU am Ende noch dauern wird, auch wenn der offizielle Austrittstermin am 29. März 2019 feststeht. Noch kann die britische Regierung den Brexit absagen, um Aufschub bitten oder einen neuen Deal auf den Weg bringen.

Im Falle eines harten Brexit – auch wenn noch Aufschub erfolgt – ist es nahezu unvermeidlich, dass Staatsbürger des Vereinigten Königreichs behandelt werden wie Bürger von Drittstaaten. Deutschland kann hier auch gar keine bilaterale Vereinbarung treffen, sondern ist an die Beschlüsse der EU gebunden. Damit benötigen Britten, die in Deutschland leben und arbeiten wollen, ein Visum, bzw. einen Aufenthaltstitel für Deutschland.

Eine der wichtigsten Aufgaben umzugswilliger Unternehmen besteht daher speziell im Szenario eines „No Deal“-Austritts darin, wertvollen Mitarbeitern einen Umzug so schmackhaft wie möglich und die richtigen Angebote zu machen, wozu auch die Klärung der aufenthaltsrechtlichen Fragen für Kandidaten und Familienmitglieder gehört.

Erfolgsfaktoren und Kosten beim Brexit

Die wichtigsten Parameter sind neben den Karriereplänen der einzelnen Mitarbeiter Faktoren wie das Bildungssystem des Ziellandes und die Lebensbedingungen im Allgemeinen, z.B. die Steuer- und Abgabenlast, die Lebenshaltungskosten u.s.w.. Hier empfinden die Kandidaten für einen Übertritt in die EU eine hohe Verlustaversion, auch wenn der ein oder andere meint, sein britisches Gehalt mache ihn in Deutschland zum Fürsten. Er wird unangenehm überrascht sein, dass München oder Frankfurt bei den Mieten mit London vergleichbar sind.

Die Verlustaversion und Ungewissheit wird den Mitarbeitern, Fach- und Führungskräften nicht einfach durch gutes Zureden oder mehr Gehalt genommen. Höhere Personalkosten sind zudem meistens auch nicht drin, denn der Firmenumzug mit Immobilienwechsel, Umzugskosten, Umstellung der Prozesse, Betriebsunterbrechungen  u.s.w. verursachet sowieso schon enorme Aufwendungen.

Fazit: Das Ende des Brexit bleibt langfristig auch nach einem „No Deal“ offen. Was heute aber schon sicher ist, ist, wie man ein Relocation-Konzept anlegen sollte, mit dem man ein Maximum an Human Capital zufrieden und motiviert transferieren und in die EU retten und dort erfolgreich integrieren kann. Falls man es nicht vorzieht, im Gastland eine neue Mannschaft anzuheuern. Wenn man sie denn findet, denn in Deutschland herrscht Fachkräftemangel

Destination Deutschland: In 10 Schritten dem Vereinigten Königreich den Rücken kehren

  1. Erarbeitung einer Brexit-Transferstrategie mit Festlegung der Zielparameter, wie Quote der mitziehenden Mitarbeiter, Budgets, Timelines, Anforderungen an die Immobilie u.s.w.
  2. Relocation-Richtlinie für die Mitarbeiter erarbeiten und publizieren, z.B. Compensation-Package und Aufwendungsersatz, Steuern und Sozialversicherung, Verträge und Recht
  3. Schulungen für die die Relocation des Unternehmens abwickelnden Personen, Mitarbeiter-Workshops zur Steigerung der Umzugsbereitschaft
  4. Brexit-bedingten Firmenumzug starten (Logistik, Rückgabe / Suche Firmenimmobilie, etc.), z.B. von London nach Frankfurt
  5. Vertragsverhandlungen, z.B. Entsendung auf Probe, Long-Term / Grenzpendler / Lokalisierung, Kandidatenauswahl, Klärung der aufenthaltsrechtlichen Fragen mit Visabeantragung, Anmeldung und Gang zur Ausländerbehörde am neuen Wohnort
  6. Start des Recruitings am Zielort, um offene Positionen zu besetzen, z.B. in Berlin
  7. Klärung der optimalen Gestaltung von Sozialversicherung und Steuern im Umfeld möglicher Imponderabilien bezüglich bilateralen Rechts + laufendes Monitoring während des gesamten Relocation-Prozesses
  8. Unterstützung bei Wohnungssuche, Schul- und Kindergartensuche und praktischer Support beim Settling in, nachgelagerter Support beim Erwerb des Aufenthaltstitels oder Anpassungen Sozialversicherung / Steuern
  9. Finanzmanagement des Umzugs, Einkauf von notwendigen Fremdleistungen, Optimierung Prozesse und Kosten
  10. Dokumentation und Projektauswertung des „Exit vom Brexit“

Entsendungen deutscher Firmen ins U.K.

Und worauf müssen deutsche Unternehmen achten, die umgekehrt Mitarbeiter z.B. nach London entsenden?

EU-Verordnung VO (EG) 883/2004 bleibt bis zum endgültigen Brexit in Kraft
Das deutsch-britische-Sozialversicherungs- und das Doppelbesteuerungsabkommen sind Teil der Austrittsverhandlungen
Rentenansprüche sollten rechtzeitig vor dem endgültigen Brexit dokumentiert werden
Rechtslage kann sich bei Entsendung > 2 Jahre im Laufe der Entsendung ändern. Laufendes Monitoring!
Entsendung Staatsbüger aus Drittstaaten: Liegen außerhalb des sich ändernden bilateralen Rechts

Weniger Unsicherheit durch professionelle Partner

Bei den meisten Unternehmen herrscht immer noch große Unsicherheit, unabhängig davon, ob sie nun weiter ins United Kingdom entsenden oder Arbeitnehmer aus U.K. in die EU zurückholen oder dorthin verlagern. Aktuell muss man ja in beide Richtungen mit dem Schlimmsten rechnen. Auch wenn eine Entscheidung im eigenen Unternehmen schon gefallen ist, bleibt die Lage unübersichtlich und die Probleme teilweise unvorhersehbar.

Mal ehrlich: Die meisten unternehmerischen Entscheidungen fallen unter Unsicherheit. Das gilt auch und besonders für alle Entscheidungen im Bereich Global Relocation. Mit etwas Vorausplanung und einem professionellen Partner wie uns, kann man diese Unsicherheit wirkungsvoll reduzieren und bleibt auch bis zum endgültigen Brexit-Resultat nicht auf sich allein gestellt.

Sollte EU-Recht entfallen, sich Sozialversicherungs- und Steuerrecht verändern, neue Regelungen zum Arbeits- und Aufenthaltsrecht greifen, sind wir bei Anders Consulting für unsere Kunden immer schon im Bild und können ad hoc die entsprechenden Maßnahmen ergreifen, damit der Plan auch durch Veränderungen der Rechtslage nicht in Gefahr gerät. Unser Consulting-Bereich enthält ja alle dafür erforderlichen Module. Keine Sorge – wir machen das!“

Foto: Anders Consulting Relocation Service unter Verwendung von Fotolia Datei: #129881632 | Urheber: biker3

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